Blobeitrag zum Klimaschutz von Dr. Joachim Eder

18. Februar 2020

Im Dezember 2016 stellte sich der gesamte Gemeinderat von Neuburg am Inn gegen den geplanten Abbau von Quarzkies im Neuburger Wald. Naturschutzrechtliche Fakten wurden angeführt. Schon im Juli 2019 will die CSU-Mehrheit davon nichts mehr wissen: jetzt beansprucht ein hiesiger mit der CSU verbandelter Firmeninhaber 180.000 ha Bannwaldfläche für die Firmenerweiterung. Naturschutz, Klimaschutz und Naherholung spielen plötzlich keine Rolle mehr.

Von Anfang an stellt sich der SPD-Ortsverein vehement gegen die Pläne; Unterstützung folgt durch den BUND Naturschutz, in der Bevölkerung bildet sich massiver Widerstand. Die SPD war bei informativen Waldspaziergängen mit dabei, organisierte einen Liederabend gegen den Raubbau der Schöpfung, ist in der Bürgerbewegung „Bannwald retten“ eingebunden. Inzwischen hat die CSU-Mehrheit eine Reduktion der Planung eingebracht, um das Projekt doch noch zu retten. Aber der Widerstand geht weiter. Für die SPD ist klar: in unmittelbarer Nähe gibt es genügend Alternativstandorte, Arbeitsplätze entstehen damit auch im südlichen Landkreis, für einen weiteren Flächenfraß gibt es keine ausreichenden Gründe.

Dr. Joachim Eder, SPD-Gemeinderat in Neuburg am Inn

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